Ashantis-News: 22.04.2013
Jetzt ist es doch passiert.
Wir hatten uns geschworen, zusammen zu bleiben und nicht von unserer Mama und unseren Menschen wegzugehen.
Vor einigen Tagen, die Menschen waren mit Kaffee und Kuchen beschäftigt und wir spielten im Wintergarten und auf der Terrasse, da ist es geschehen. Es war ein schöner Nachmittag. Einer der Besucher, nahm dann ein Geschwisterchen von mir auf den Arm, um es zu schösseln und zu beschmusen. So war das schon immer geschehen, und darum dachte ich auch nicht darüber nach und spielte weiter mit den Anderen.
Als es kühler wurde und wir uns in die warme Stube auf unser Bett verzogen, fehlte Eines. Ich lief nochmal raus, um zu suchen, aber eine meiner Schwestern war einfach nicht mehr da. Ich liess einen Mordsschrei los vor Angst und Wut. Sie hatten meine Schwester entführt.
Auf mein Schreien hin kam die Mama zu uns und hat uns zunächst mal beruhigt. Wir haben dann lange zusammen gelegen und ihr zugehört.
«Ich habe es schon vor euch gewusst, habe überall gesucht und furchtbar geweint. Unsere Menschen haben mir dann erklären können, dass eure Schwester zu den lieben Menschen gegangen ist, die ihr ja alle kennen gelernt habt. Die werden für sie sorgen und sie kann da in einem Familienrudel leben und viel Neues kennenlernen.
Ihr könnt leider nicht zusammen bleiben. Aus euch würde ein Rudel wilder, unerzogener Raufbolde und böser Kämpfer. Dafür habe ich euch nicht geboren und aufgezogen. Unsere Menschen, Karin und Gerd haben mir versprochen, dass sie für jeden von euch einen guten Platz bei lieben Menschen gefunden haben, wo ihr als liebenswürdige, edle und treue Familienhunde aufwachsen könnt.»
Das war also eine beschlossene Sache.
Trotz aller Abschiedsschmerzen, es kam, so wie Mama es uns erklärt hatte. Zum Glück waren uns die Menschen, ihre spezifischen Gerüche etc. ja schon bekannt. Das war tröstlich, denn wir wussten von den vielen Besuchen, dass es liebe Menschen waren.
So kam es, dass nur ich meinen Schwur halten konnte und bei meiner Mama und meinen Menschen geblieben bin. Das Versprechen, dass wir uns alle wiedersehen und ich sogar meinen Papa kennenlernen darf, bereitet mir jetzt schon grosse Vorfreude. Ich werde mich jetzt anstrengen, eine gute Familienhündin zu werden. Das braucht meine ganze Aufmerksamkeit, deshalb werde ich mich nicht mehr so oft melden können.

Eure ASHANTI

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