Ashantis-News: 24.04.2017
Jetzt sind wir ein richtiges Rudel!!!

Seit der Geburt meiner kleinen Halbgeschwister sind schon wieder sechs Wochen vergangen. In der Zwischenzeit ist unheimlich viel passiert, was ich von meinem Sofa aus alles beobachten konnte. Am Anfang hatte unsere Mama Ijaba zu wenig Milch. Also waren immer einer oder zwei der Menschen dabei, die kleinen mit Milch aus einem Fläschchen zu füttern. Es waren auch Frauen dabei, die zu Besuch kamen, offenbar mussten sie Freude daran haben. Die Welpis, noch ohne Namen, hatten nicht alle Freude an diesen Nuckis und wehrten sich mit Händen und Füssen. Bei der Mama hingegen wurde nach Leibeskräften gesaugt und geschmatzt.
Nur eines der Mädchen hatte keine Kraft und musste immer wieder, fast Tropfenweise, gefüttert werden. Etwas stimmte gar nicht mit dem kleinen Schwesterchen, dabei hatte sie doch ein blaues Bändchen so wie ich damals. Meine Menschen und unsere Tierärztin waren sehr besorgt, aber sie konnten ihr wohl nicht helfen. Am frühen Sonntagmorgen hat die Frau Doktor sie dann von ihrem Leiden erlöst. Alle, Menschen und Hunde, haben sie gestreichelt und liebkost und sich so von Chipita (der Name bedeutet «sie ist gegangen») verabschiedet.
So ist sie keine Woche alt geworden.
Wir können das Liebkosen natürlich nur mit der Zunge. Übrigens eines der grössten Missverständnisse zwischen Mensch und Hund, wenn wir mit unserer Zunge unsere Freude, Liebe und Zuneigung mitteilen wollen. Wir haben nun mal keine Hände, die streicheln können, und mit der Sprache wird’s auch schwierig.
Die sieben verbliebenen «Zwerge» haben sich gut entwickelt. Sie machen ordentlich Betrieb im vergrösserten Gehege. Meine Schwester Bayen ist viel bei den Welpis und spielt mit ihnen, zeigt ihnen aber auch die Grenzen, wenn sie mit ihren spitzen Zähnen zu übermütig umgehen.
Wenn es raus geht in den Wintergarten, in ein Spielparadies, an das ich mich noch gut erinnern kann, sind alle dabei und wir geniessen es, den Kleinen hier und da ein Spielzeug zu stibitzen und damit zu türmen.
Langweilig wird es ohnehin in der letzten Zeit nicht. Die Tage ohne Besuch sind eher selten.
Wir «Grossen» gehen natürlich davon aus, dass alle diese Leute für uns kommen und darum fallen die Begrüssungen sehr überschwänglich aus. Wenn sie dann aber mit den Welpis schmusen und ihre Augen anfangen zu leuchten, überkommen mich sehr gemischte Gefühle. Manchmal heisst es dann, am liebsten würde ich es sofort mitnehmen.
Das geht aus Hundesicht natürlich gar nicht. Wir sind jetzt ein stattliches Rudel und das möchten wir auch bleiben.

Eure Ashanti

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