Ashantis-News: 30.01.2014
Anlässlich des Geburtstages möchte ich mich mal wieder mit einigen Zeilen melden. Am 29. Januar gab es für Ijaba und mich eine Geschenkpackung mit einer feinen Wurst. Meine Menschen waren freudig erregt und haben mir erklärt, dass meine Geschwister und ich jetzt ein Jahr alt sind. Ich habe mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, gezeigt, wie dankbar ich bin für die Liebe und Fürsorge meiner Mama und meiner Menschen. Viele, viele Küsse! Meinem Menschenpapa habe ich gesagt, dass ich mich sehr freue über die zwei Arme, die er wieder hat. Lange Zeit war da nur ein schwarzes Gestell, wo normalerweise der linke Vorderlauf ist. Also ein Jahr. Unglaublich! Wenn ich mich mit Menschenkindern vergleiche, die genauso alt sind, muss ein junger Hund doch was ganz besonderes sein. Die können kaum laufen, geben keine vernünftigen Antworten und selber essen können sie auch nicht. Voller Stolz habe ich verglichen, was ich dagegen alles kann. Fast so gross wie Ijaba, meine Mama, bin ich so schnell wie sie und fühle mich so stark wie sie. Von meinen Geschwistern weiss ich, was die alles können und meine Brüder sind noch grösser und stärker als ich. Erst vor wenigen Tagen war Akanni zu Besuch. Das waren tolle Stunden zu dritt. Wir haben uns bei vielen Hundespielen gemessen. Die Menschen verstehen ja unsere Art der Spiele nicht so richtig und meinen, sie müssten immer wieder mal für Ordnung sorgen. Ich habe es ja gut, denn ich kann je nach Lust und Laune meine Mama zum Spielen motivieren. Übrigens: Meine Mama hat mich von meinem stolzen Gehabe schnell wieder kuriert. Sie hat mir erklärt, wie das war vor einem Jahr. Elend kleine hilflose Wesen seien wir gewesen. Keine Augen habe sie bei uns entdeckt, gehört hat auch keiner was und trotz der vier Beine war an Laufen nicht zu denken. Sie habe sich grosse Sorgen um uns gemacht und Tag und Nacht gewacht, gefüttert und geputzt, in grosser Angst, was aus uns wohl mal werden würde. Die Menschen hätten ihr das Futter ins Bett bringen müssen, weil sie uns keinen Moment allein lassen wollte. Heute seien wir vorlaute, freche, undankbare, aufbegehrende Halbstarke. Sie hat mir wörtlich gesagt: «Ein Jahr werde ich mich noch um dich kümmern, dann möchte ich wieder kleine Hundekinder haben und du musst mir dann beim Putzen und später beim Spielen helfen.» Dann wird wieder Winter sein! Ein Jahr geht also von Winter bis Winter, das habe ich jetzt begriffen. Ich wünsche also von ganzem Herzen allen Tieren, uns Hunden und den Menschen noch viele, viele gute Winter.

Eure Ashanti

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